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SdKfz 141/1 "Panzer III Ausf. L"

Bei diesem Modell handelt es sich um einen:

Deutschen Panzerkampfwagen III (Sd.Kfz.141/1) Ausführung L

Technische Daten

Bewaffnung: 50 mm KwK 39 L/60 und zweimal MG 34 Kaliber 7,92 mm
Motor: Maybach Motor HL 120 TRM mit 11.952 ccm Hubraum und 300 PS Leistung
Fahrleistung / Geschwindigkeit: 40 km/h auf der Straße und 19 km/h im Gelände
Reichweite: 160 km auf der Straße und 100 km im Gelände
Besatzung: 5 Mann
Gewicht: 21,5 to

Über den Panzer III

Kein anderer Panzer der Deutschen Wehrmacht wurde in mehr Ausführungen gebaut als der Panzer III. Entwickelt wurde er im Jahr 1934 von den Werken MAN, Daimler Benz, Rheinmetall Borsig und Krupp. Die ersten Prototypen standen Ende 1935 zur Verfügung, wobei Daimler Benz mit der Serienreife und Rheinmetall Borsig mit der Entwicklung des Turms beauftragt wurde. Als Bewaffnung bekam der Panzer III eine 3,7 cm KwK zusammen mit zwei MG 34 im Turm und ein weiteres im Wannenbug. Als Motor wurde ein Maybach HL108 mit 250 PS Leistung benutzt. Als Laufwerk dienten fünf große Laufrollen und zwei Stützrollen. Daraus entstand die erste Vorserie, die Ausführung A, die 1936 in den Truppenversuch kam. Im Jahr 1937 wurde dann die Ausführung B ausgeliefert. Diese hatte ein geändertes Laufwerk, mit acht kleinen Laufrollen, die Blattgefedert waren. Die dann folgende Ausführung C wurde zwischen 1937 und 1938 gebaut. Auch hier gab es leichte Änderungen am Laufwerk, eine verbesserte Federung. Mit der Ausführung D die 1938 in Produktion war wurde die Grundpanzerung verstärkt und ebenfalls wieder eine Änderung am Laufwerk (die Blattfedern) vorgenommen. Mit der Ausführung E zwischen 1938/1939 kam das, wie auch in allen weiteren Versionen, beibehaltene Sechs-Rollenlaufwerk mit Drehstabfederung zum Einsatz. Außerdem wurde der stärkere Maybach HL120 Motor mit 300 PS Leistung eingebaut. Ab diesem Zeitpunkt begann die Großserienproduktion, an dem die folgenden Werke beteiligt waren, Alkett, Daimler Benz, FAMO, Henschel, MAN, MIAG, Wegmann und MNH. 1939/1940 kam dann die Ausführung F. Diese Ausführung besaß immer noch die 3,7 cm KwK. Die Ausführung G, die zwischen 1940 und 1941 gebaut wurde, bekam eine geänderte Kommandantenkuppel und eine 5 cm KwK L/42 eingebaut. Im selben Zeitraum wurde auch die Ausführung H gebaut. Diese hatte geänderte Treib- und Leiträder. Die folgende Ausführung J (1941/1942) bekam eine stärkere Grundpanzerung von 50 mm. Ende 1941 wurde in einer zweiten Serie der Ausführung J eine 5 cm KwK L/60 eingebaut. Ab 1942 kam dann die Ausführung L in die Produktion. Hauptmerkmal war ein 20 mm Vorpanzer an der Fahrerfront und an der Walzenblende. Im Laufe der Produktion verzichtete man auf die seitlichen Ausstiegsluken. Die Ausführung M, die zwischen 1942 und 1943 gebaut wurde, waren eigentlich nur vereinfachte Modelle der Ausführung L. So wurde zum Beispiel nur die Auspuffanlage verändert. Ab 1943 wurden einige der Ausführungen M mit seitlichen Seitenschürzen als Schutz vor Holladungsgranaten ausgestattet. Auch an der Ausführung N, die zwischen 1942 und 1943 gebaut wurde, gab es nur leichte Veränderungen. Insgesamt wurden ca. 5.700 Panzer III gebaut.

Produktionszahlen Ausführung A 10
  Ausführung B 15
  Ausführung C 15
  Ausführung D 30
  Ausführung E 96
  Ausführung F 435
  Ausführung G 600
  Ausführung H 308
  Ausführung J (L/42) 1.549
  Ausführung J (L/60) 1.067
  Ausführung L 653
  Ausführung M 250
  Ausführung N 600
Gesamt   ca. 5.700

Ein (Fertig)-Modell wird vorgestellt

Das Modell, dass ich hier vorstelle, ist ein (Fertig)-Modell aus dem Hause Heng Long. Bis auf ein paar Decals ist das Modell fertig montiert und fahrbereit. Im Kaufpreis von ca. 100,00 Euro ist ein Akku, ein Netzteil zum laden, die Fernsteuerung sowie Öl für den Auspuffdampf und Kugeln für die Soft-Air Kanone enthalten. Das Modell hat die folgenden Funktionen, neben der Fahrbewegung vorwärts, rückwärts, rechts und links, läßt sich der Turm drehen und die Kanone heben und senken. Die Schußsimulation (Soft Air) erfolgt durch den Abschuß einer 6 mm Kunststoff Kugel. In Fachkreisen wird diese Schußvorrichtung auch Erbsenspucker genannt. Durch einen Ölverdampfer werden die Abgase vom Auspuff simuliert. Zu dem wird von dem Modell der folgende Sound wieder gegeben: Anlassen des Motors, Motordrehzahl Geschwindigkeitsabhängig, Hydraulik beim Turm drehen bzw. Kanonenrohr heben und senken, Schußsimulation und MG-Feuer.
Ich persönlich finde den Panzer III aus der Heng Long Palette das schönste und detailgetreuste Modell. Aber dennoch weist dieses Modell ein paar Fehler auf. So zum Beispiel ist die Rommel-Kiste nicht Maßstabsgerecht. Auch die Kanone hat einen viel zu großen Durchmesser, das ist aber bedingt durch Soft-Air Schußvorrichtung (Erbsenspucker). Die Antenne am Modell hätte man auch an der Stelle anbringen können wo sie beim Originalfahrzeug sitzt. Auch ein Mango ist, das Licht von den Scheinwerfern. Wenn der Panzer fährt meint man gerade, er hätte Fernlicht an. Hier wäre eine wesentlich schwächere Beleuchtung (Tarnlicht) angebracht gewesen.

Anmerkung:
Bei diesem Panzer handelt es sich in erster Linie um ein Spielzeugmodell. Aber für den Modellbauer ist dieser Panzer ein perfekter Grundstock um daraus ein detailgetreues Scalemodell zu machen.

Modell Daten

Hersteller: Heng Long
Maßstab: 1:16
Länge: 37,5 cm
Breite: 18,5 cm
Gewicht:
(Fahrbereit aus dem Karton, mit Akku, und Kunststoff Ketten)
2195 g

Von der rechten Seite Von vorne, hier gut zu sehen, die zu große KwK Von der linken Seite
Beschlagteile wie Wagenheber und Feuerlöscher Ersatzlaufrolle und Werkzeugkiste Hier sitzt beim Originalfahrzeug die Antenne Die Abschleppseile sind am Heck angebracht Die Federung (Federbein)
Der viel zu helle Scheinwerfer Die Abgas Simulation
Das Fach wo der Akku eingelegt wird, auch gut zu sehen, wo der Quarz sitzt Der Akku im Akkufach Zum öffnen und schließen des Akkufaches wird ein Schraubenzieher gebraucht
Hier wird der Ölverdampfer gefüllt An diesem Schalter läßt sich die Abgas Simulation Ein- und Ausschalten

Panzer III Walk Around

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