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Jagdpanther "frühe Ausführung"

Bei diesem Jagdpanther Modell handelt es sich um einen:

Deutschen Jagdpanther (Sd.Kfz. 173) "frühe Ausführung"

Technische Daten

Bewaffnung: 8,8 cm PaK 43/3 L/71 & 1 MG 34 Kaliber 7,92 mm
Motor: Maybach HL230 P30
Kraftstoffvorrat: 700 Liter
Fahrleistung / Geschwindigkeit: 46 km/h
Reichweite: 210 km auf der Straße und 140 km im Gelände
Besatzung: 5 Mann
Gewicht: 45,5 to

Mein Modell

Das Modell ist ein Scratch Umbau, die Basis ist ein Heng Long Tiger I, ein fertig Modell. Von diesem Modell wird allerdings nur das Chassis genutzt. Als Aufbau wird der Jagdpanther-Umbausatz von Imperial Modellbau verwendet. Das Kunststoff-Fahrwerk wie Schwingen, Laufrollen und Ketten sollen gegen entsprechende Metallteile von Torro ausgetauscht werden. Die Original Heng Long Elektronik zur Steuerung des Modells soll gegen die wesentlich bessere El-Mod Elektronik ausgetauscht werden.
Nach Fertigstellung wird der Panzer über folgende Funktionen verfügen:

- fahren vorwärts, rückwärts und drehen auf der Stelle,
- heben, senken und seitliche Bewegung der KwK,
- Schußsimulation der KwK durch Mündungsblitz,
- Schußsimulation des MG 34,
- Beleuchtung durch Tarnscheinwefer an / aus,
- zudem soll der folgende Sound wiedergegeben werden: Motorgeräusch, Fahrgeräusch, KwK Abschuß, MG und die Hydraulik von der Bewegung der KwK.

Als Fernsteuerung wird die Graupner mx-12 benutzt.

Vorbild des Modells:

Das Modell wird einem Jagdpanther der schweren Panzerjäger Abteilung 654 nachgebaut wie er Anfang Mai 1944 ausgeliefert wurde. Die Jagdpanther waren dunkel Gelb und hatten einen Zimmerit Belag. Die Tarnlackierung wurde entsprechend dem Einsatzgebiet vor Ort angebracht (siehe nachfolgende Abbildungen).

Modell Daten

Hersteller: Eigenbau / Umbau bestehend aus Heng Long Tiger I Fahrgestell und dem Umbausatz von Imperial Modellbau
Maßstab: 1:16
Länge:  
Breite:  
Gewicht:  

Baubericht in Text und Bild

Die bislang vorhandenen Komponenten auf einen Blick  
Die Basis, der Tiger von Heng Long Die Metall Teile von Torro: Schwingen, Laufrollen und die Ketten
Der Jagdtiger Umbausatz aus Resin von Imperial Modellbau Die benötigten Beschlagteile von Imperial Modellbau

Kleine Anmerkung:

Grat und Angüsse bei den Resinteilen entferne ich vorsichtig mit einem Cutter oder einer Puksäge. Achtung! Resin ist spröde und daher kann auch schnell mal ein Ecke oder Kante wegbrechen, also vorsichtig beim entfernen des Grates. Vor dem einkleben bzw. dem lackieren der Resinteile sollten diese entfettet werden. Dazu verwende ich Isopropylalkohol.
Als Kleber verwende ich den "Lösungsmittelhaltigen" Sekunden Kleber von Pattex "Blitz Magic". Damit habe ich bislang die besten Erfahrungen beim Kleben von Resin und Metall gemacht.

Begonnen habe ich damit, den Heng Long Tiger komplett zu zerlegen.

An der Chassis-Wanne mussten einige Veränderungen vorgenommen werden. Als erstes musste ein Stück der Front gemäß der Imperial Bauanleitung entfernt werden. Als Werkezug diente mir hierbei eine Reißnadel, ein Höhenreißer, eine Feile, eine Puksäge und ein scharfes Cutter Messer.

Das absägen der Front Das entfernen der eingesägten Frontplatte Die abgeänderte Front

Mit Hilfe der dem Umbausatz beigefügten Schablone wurden die Seitenteile der Front angezeichnet und entfernt.

Die Schablone Beim Anzeichnen
Absägen des Seitenteils Mit einer Feile wurde die Sägekante begradig

Das fertige Ergebnis sieht dann wie folgt aus (das helle weiße ist die Schablone):

Als nächstes musste das angedeutete Vorgelege an der Chassis-Wanne entfernt werden.

Am Heck brauchten nur rechts und links die zwei Stege entfernt werden.

An der Wannenfront wurden dann die neuen Resinteile eingeklebt.

Die neue Wannenfront mit dem Vorgelege von "vorne" Die neue Wannenfront mit dem Vorgelege von "unten"

Um die Chassis-Wanne zu verstärken habe ich mir bei Asiatam zwei Aluleisten mit Messing Aufnahmen für die Schwingen bestellt.
Bevor die neuen Aluleisten angepaßt und eingebaut wurden, mußten die an der Chassis-Wanne angegossenen Kunststoff Aufnahmen gemäß der von Asiatam beigefügten Einbauanleitung entfernt werden. Das geschah mit einem 10 mm Bohrer und einem Dremel mit biegsamer Welle und Schleifstift.
Nach dem die Kunststoff Aufnahmen entfernt waren, wurde die Aluleiste angepaßt. Laut der beigefügten Einbauanleitung sollten die Aluleisten mit zwei Schrauben befestigt werden. Da meiner Meinung nach im vorderen Bereich noch etwas Bewegung war, habe ich die Aluleiste dann mit drei Schrauben befestigt. Dazu mussten noch 3 mm Löcher in das Chassis gebohrt werden.
Das Endergebnis sieht dann wie folgt aus:

Ausbohren der Kunststoff Aufnahmen Ausschleifen der Aufnahme
Das Anpassen der Aluleisten Die Aluleiste im eingebauten Zustand von "Innen"
Die Chassis-Wanne mit den Kunststoff Aufnahmen (Originalzustand) Die Chassis-Wanne mit den Messing Aufnahmen

Nach dem ich nun die Aluleiste fertig montiert hatte habe ich mich der Herstellung eines Kettenspanners gewidmet. Das Original Heng Long Chassis besitzt keinen Kettenspanner, da ich aber bei meinem Jagdpanther Metallketten verwenden werde, halte ich einen Kettenspanner für sinnvoll. Nach einiger Recherche im Internet bin ich zu dem Entschluß gekommen, den Kettenspanner einfach in Form eines Exzenters zu machen, der die Original Aufnahme vom Leitrad ersetzt. Folgende Materialien habe ich dafür benötigt:

- Alu Rundmaterial 25 mm,
- Alu Rundmaterial 10 mm,
- Aluleiste 25 x 10 mm,
- 2 Inbusschrauben M4 x 50 mm,
- 2 Inbusschrauben M5 x 18 mm,
- 4 Inbussenkkopfschrauben M4 x 8 mm,
- 2 Stoppmuttern M4 und
- 2 Federscheiben 5,5 mm.

Alle Materialien stammten aus meinem Fundus und mußten nicht gekauft werden.

Die Materialien auf einen Blick

Als erstes wurde an der Chassis Wanne die Original Aufnahme vom Leitrad entfernt. Die dann noch vorhandene Bohrung wurde mit einer Senkung versehen und dient später als unteren Befestigungs Punkt für den Gegenhalter. Im inneren der Chassis Wanne musste noch ein Steg weg gebrochen werden.

Entfernen der Aufnahme des Leitrades Anbringen der Senkung Von innen der weg gebrochene Steg

Als zweites habe ich aus der Aluleiste zwei Gegenhalter in der Größe von 42 x 19 mm gefräst. Der Gegenhalter wurde zum bessern anpassen an der Chassis Wanne an einer Seite schräg angefräst. Um den Gegenhalter mit dem Chassis zu verschrauben mussten in diesen zwei Bohrungen mit M4 Gewinde geschnitten werden. Den unteren Befestigungs Punkt konnte ich direkt vom Chassis übernehmen. Das Maß für den oberen Befestigungs Punkt wurde einfach 10 mm von der oberen Kante aus gemessen. Die 5,2 mm Durchgangsbohrung an der später der Exzenter befestigt wird, wurde an der folgenden Position des Gegenhalter angebracht, 25 mm von der oberen Kante und 10 mm von der Seite. Selbstverständlich musste diese Bohrung auch an der Chassis Wanne vorgenommen werden. Damit war der Gegenhalter fertig gestellt.

Anbringen der 5,2 mm Durchgangsbohrung

Als drittes wurde der Exzenter gefertigt. Hier habe ich aus dem 25 mm Alu Rundmaterial zwei Scheiben á 22 mm im Durchmesser und 10 mm dick gedreht. In die Mitte dieser Scheibe wurde ein M5 mm Gewinde geschnitten.
Vom äußeren Rand aus habe ich 3 mm angezeichnet. Dort wurde eine Bohrung mit M4 Gewinde angebracht.

Drehen der Exzenter Scheiben Anbringen der M5 Gewinde Bohrung Vorbohren für die M4 Gewinde Bohrung

Im vierten Schritt habe ich aus den M4 x 50 mm Inbusschrauben die Stehbolzen für das Leitrad gefertigt. Hierzu wurde das an der Schraube vorhandene Gewinde auf eine Länge von 8 mm abgesägt. Dann wurde die Schraube in das M4 Gewinde vom Exzenter eingeklebt. Nun wurde der Schraubenkopf abgesägt und mittels eines Schneideisens ein M4 Außengewinde geschnitten.

Einkleben der Inbusschraube Schneiden vom Außengewinde Der Exzenter mit dem fertigen Stehbolzen

Im fünften Schritt habe ich aus dem 10 mm Alu Rundmaterial zwei Distenzbuchsen gedreht. In meinem Fall haben sie eine Größe von 6,5 mm Außendurchmesser und eine Länge von 3,3 mm. In die Mitte der Buchen wurde eine Bohrung von 4 mm Durchmesser gebohrt. Die Länge der Buchsen bestimmt wie weit das Leitrad von der Chassis Wanne absteht. Somit waren die Teile für den Kettenspanner fertig gestellt und es begann die Montage.

Drehen der Abstandsbuchsen

Die fertigen Teile für den Kettenspanner

Der komplette Kettenspanner mit Leitrad

Danke an meine Frau für die Mithilfe (Fotos)

Nun wurde der Kettenspanner ins Chassis montiert.

Die eingebauten Kettenspanner rechts und links Ansicht von innen Ansicht von hinten

Nach dem der Kettenspanner fertig war habe ich die Getriebe eingebaut. Es wurden die Metall Getriebe von Heng Long verwendet. Die Getriebe wurden in die Original Befestigungspunkte der Chassis Wanne eingesetzt. Im Originalzustand werden die Getriebe mit 2,5 mm selbstschneidenen Schrauben an der Chassis Wanne angeschraubt. Dieses ist jedoch keine gute Lösung, da die Schraubenlöcher nach kurzer Zeit ausleiern. Um einen besseren Halt der Getriebe zu gewährleisten habe ich die Schraubenlöcher von oben mit einem 3,0 mm Bohrer durch die Chassis Wanne durchgebohrt. Von unten wurde diese Bohrung mit einer Senkung versehen. Somit konnte ich die Getriebe mit Senkkopfschrauben M3 x 16 mm und einer Stoppmutter festschrauben.

Die durchgebohrten 3,0 mm Löcher Die Senkung für die Schraubenköpfe Die Chassis Wanne mit den versenkten Schrauben

Die eingebauten Getriebe

In der nächsten Baustufe sollten die Metallschwingen und die Federung montiert werden. Auch hier habe ich Veränderungen gegenüber der Original Vorgabe vorgenommen. Als erstes galt die Überlegung einer stärkeren Federung. Da für dieses Modell keine stärkeren Federn zu bekommen waren habe ich mich in einschlägigen Foren umgehört. Dort bin ich auf eine sehr einfache und kostengünstige Lösung gestoßen. Die Aufnahmebohrung für die Feder einfach um ein paar mm nach Rechts versetzen. Dadurch wird die Vorspannung der Feder stärker und die Federung somit härter. Setzt man die Bohrung ein paar mm nach links wird die Federvorspannung weniger und die Federung somit weicher.

Anbringen der neuen Aufnahmebohrung für die Feder Die drei Einstellungen der Feder

Nach der Original Vorgabe sollen die Achsen für die Laufrollen einfach in die Metallschwingen gedrückt werden. Halten sollen diese Achsen durch die Rändellung die am Ende angebracht ist. Das halte ich persönlich für eine schlechte Lösung, da sich die Achsen nur sehr schwer wieder lösen lassen. Ich habe mich für die folgende Variante entschieden. Als erstes wurde die Rändellung an den Achsen auf meiner Drehbank soweit abgedreht, dass sich diese leichtgängig in die Schwingen schieben lassen.

Die Original Achse und die abgedrehte Achse Beim abdrehen

Als zweites wurden die Metallschwingen am Ende mit einer M3 Gewindebohrung versehen. In diese Gewindebohrung kommt eine M3 Maadenschraube mit der die Achsen für die Laufrollen später festgeschraubt werden.

Vorbohren mit 2,5 mm Endgraten Schneiden des M3 Gewindes

Die Metallschwinge mit der M3 mm Gewindebohrung

Nun wurden die Metallschwingen mit den Federn, Achsen und Laufrollen montiert.

Die vormontierten Metallschwingen

Um einen besseren Sitz der Kette zu gewährleisten wurde das Kettenrad ca. 2 mm weiter nach außen gesetzt. Das geschah mittels einer kleinen selbstgedrehten Distanzbuchse die zwischen der Aufnahme für das Kettenrad und dem Kettenrad eingesetzt werden.

Metallschwingen mit den Laufrollen

Die Distanzbuchse

Das fertig montierte Laufwerk sah dann wie folgt aus.

Die Seitenansicht Die linke Kette von vorne, schön zu sehen der Abstand zwischen Kette und dem Chassis.

Bei der Montage der Laufrollen

Nach dem ich die Metallschwingen und die Achsen für die Laufrollen nach meinen Vorstellungen umgeändert habe, nahm ich kleine Veränderungen an der Chassis-Wanne vor. Es wurden die in der Chassis-Wanne vorhandenen Stege und Aufnahmen von den alten Heng Long Elektronik-Komponenten entfernt. Den Akku-Schacht habe ich beibehalten, er wurde nur mit zwei Ausfräsungen vorne und hinten versehen. Dieses hat den Vorteil, dass der Akku besser in den Schacht paßt. Von innen wurde die Chassis-Wanne dann mit 2 mm starken ABS-Platten verkleidet. Die Löcher und Bohrungen die noch vorhanden waren wurden von außen mit Revell Spachtelmasse zu geschmiert und nach dem trocknen glatt geschliffen.

Die entfernten Stege in der Chassis-Wanne Der Akku-Schacht mit den entfernten Stegen Von innen verkleidet, die ABS-Platten Die aufgetragene Spachtelmasse

Ursprünglich hatte ich geplant dass Heng Long Metallgetriebe zu verwenden. Leider liefen die Getriebe sehr rauh und laut. Aus diesem Grund habe ich mir bei Asiatam ein modifiziertes Metallgetriebe mit geänderter Untersetzung gekauft. Die Motoren die bei diesen Getrieben dabei waren sollten später auch noch gegen die Igarashi Motoren GZ-400 von Conrad ausgetauscht werden. Die Ernüchterung bei dem neuen Getriebe kam schnell, auch dieses hatte sehr laute Laufgeräusche. Im RC-Panzerketten Forum bekam ich den Tipp die Getriebe einlaufen zu lassen (am besten mit Scheuermilch), danach zu reinigen und gut zu fetten. Auch gab man mir dort den Tipp, die Getriebeachse im Vorgelege mit einem Kugellager zu versehen.

Begonnen habe ich dann damit eine Getriebeabstützung mit Kugellagern in den Vorgelegen zu bauen. Die benötigten Materialien waren:

- ein Stück Aluminium Rundmaterial,
- zwei Kugellager Außendurchmesser 14,0 mm, Innendurchmesser 8,0 mm und 4,0 mm stark.

Diese Materialien waren in meinem Fundus vorhanden.

Als erstes musste die vorhandene Kunststoffabstützung an der Chassis-Wanne entfernt werden. Als zweites habe ich eine Bundbuchse aus Aluminium gedreht. Diese Bundbuchse hat die Maße 16,4 mm im Außendurchmesser, 14,0 mm im Innendurchmesser und eine 9,0 mm Durchgangsbohrung. Die Bundbuchse wurde mit Sekundenkleber in Vorgelege eingeklebt. Das Kugellager wurde dann einfach nur noch in die Bundbuchse eingedrückt und somit war die Getriebeabstützung fertig.

Drehen der Bundbuchse Bundbuchse und Kugellager
Das Vorgelege mit der entfernten Kunststoffabstützung Das Vorgelege mit der eingeklebten Bundbuchse Das Vorgelege im fertigen Zustand

Nach der Fertigstellung der Getriebeabstützung habe ich mich den neuen Getrieben gewidmet.

Begonnen habe ich damit die Motoren von den Getrieben zu entfernen. Danach habe ich die Getriebe mit Bremsenreiniger gereinigt. Mittels eines Akku-Schraubers und Scheuermilch wurden die Getriebe einlaufen gelassen.

Einlaufen der Getriebe  

Nach dem Einlaufen der Getriebe wurden diese komplett auseinandergebaut und gründlich gereinigt. Dann habe ich die Getriebe gut gefettet und wieder zusammengebaut. Damit sich die Getriebehälften nicht lösen wurden die Schrauben beim Zusammenbau mit Schraubensicherungslack versehen.

Anmerkung:
Da die Getriebeachsen vernickelt sind passen diese nicht in die in Kugellager der Getriebeabstützung. Aus diesem Grund wurden die Achsen auf der Drehbank noch hauchdünn abgedreht damit diese in die Kugellager passen.

Reinigen vom Getriebe Fetten vom Getriebe Der Zusammenbau Sichern der Schrauben

Getriebe zusammengebaut / zerlegt auf einen Blick

Nach dem nun die Getriebe wieder zusammengebaut waren habe ich mittels eines Abziehers die Motorritzel von den alten Motoren abgezogen und auf die neuen Conrad Motoren aufgedrückt.

Die neuen Motoren von Conrad Abziehen des Motorritzels

Nun wurden die Motoren an die Getriebe geschraubt und mit Anschlusskabel versehen.

Zum Schluss wurden die neuen Getriebe wieder in die Chassis-Wanne eingebaut.

Die alten Metallgetriebe Die neuen Metallgetriebe

Nach dem nun der Umbau am Chassis weitgehend abgeschlossen war habe ich mich mit dem Einbau der RC-Komponenten und Elektronik beschäftigt. Wie bereits am Anfang geschrieben soll die Original Heng Long Elektronik gegen die wesentlich besseren El-Mod Komponenten ausgetauscht werden. Die El-Mod Komponenten bestehen aus:

- dem Booster (Fahrtenregler),
- dem TLS (Regelung für Sonderfunktion),
- dem Blaster II (Soundmodul) und
- der Boombox (Lautsprecher).

Die vorstehenden Komponenten habe ich mir bei Imperial Modellbau gekauft, genauso wie das universelle Blitzmodul. Als Empfänger nutze ich einen Graupner R 700.

Die El-Mod Komponenten auf einen Blick

Um die RC-Komponenten ordentlich einbauen zu können musste ich mir ein Zwischendeck (Radioplatte) in die Chassis-Wanne einbauen. Als erstes habe ich mir vier Distanzhülsen mit einem Durchmesser von 10,0 mm und einer Länge von 29,0 mm gedreht. Beide Enden wurden mit einem M4 Innengewinde versehen. Die Distanzhülsen wurden mit einer M4 Senkkopfschraube in die Chassis-Wanne eingeschraubt.

Die Distanzhülsen Distanzhülse im eingebauten Zustand

Die eigentliche Radioplatte wurde aus 3 mm starkem Polystyrol gefertigt. Die Platte hat die Größe von 215,0 x 115,0 mm und wird von oben in die Chassis-Wanne eingeschraubt. Vor dem einschrauben dieser Platte wurde das Universelle Blitzmodul von Imperial mit doppelseitigem Klebeband auf dem Chassis-Boden fixiert. Um Anschlusskabel etc. vom Akku-Schacht nach oben durchzuführen wurde in die Radioplatte eine rechteckige Aussparung von ca. 46,0 x 22,0 mm geschnitten. Die El-Mod Komponenten wurden auf dieser Radioplatte positioniert und mit einer M3 x 20,0 mm Kunststoffschraube festgeschraubt. Die Boombox wurde im hinteren Teil der Radioplatte mit einer M4 x 16,0 mm Imbusschraube festgeschraubt. Der Empfänger wurde einfach mit doppelseitigem Klebeband auf der Radioplatte fixiert. Nach dem befestigen der Radioplatte im Chassis wurde die Verkabelung vorgenommen.

Das Chassis ohne Radioplatte Das Chassis mit Radioplatte Beim Einbau der Elektronik Die eingebauten RC-Komponenten

Da die Getriebe offen sind habe ich auf die schnelle noch zwei Abdeckungen aus 2 mm ABS-Streifen mit einer Breite von 32,0 mm gefertigt. Diese Abdeckungen dichten die Getriebe nicht ab. Sie dienen in erster Linie dazu um die Elektronik vor dem herausspratzenden Fett der Zahnräder zu schützen. Vorne in der Chassis-Wanne werden die Abdeckungen nur eingehangen und hinten zusammen mit der Radioplatte verschraubt.

Die Abedeckung für das linke Getriebe Die Getriebeabdeckungen im eingebauten Zustand

Das Chassis mit der Elektronik

Der Baubericht wird demnächst fortgesetzt.

Bilder vom Jagdpanther

Die nachfolgenden Bilder stammen von dem ersten Serienmodell, gebaut von Andreas Brune - Imperial Modellbau. An dieser Stelle vielen Dank für die Möglichkeit das Modell zu fotografieren.

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