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SdKfz 181 "Tiger I"

Bei diesem Modell handelt es sich um einen:

Deutschen Panzerkampfwagen VI "Tiger I" (Sd.Kfz.181) Ausführung E "Frühe Produktion"

Über den Tiger I

Der Tiger I ist der bekannteste deutsche Panzer des Zweiten Weltkrieges.


Die Entwicklung:

Die Werke Henschel und Porsche erhielten 1941 den Auftrag, für die Entwicklung eines 45 Tonnen Fahrgestell, auf dass ein Turm mit einer 8,8 cm KwK aufgesetzt werden sollte. Diese Kanone wurde von der berüchtigten 8,8 cm Flak abgewandelt. Geplant war, dass diese Kanone auf eine Entfernung von 1.000 Metern 12 cm Stahl durchschlagen sollte. Erreicht wurden sogar 14 cm. Der Turm sollte unabhängig von Krupp entwickelt werden und auf beide Fahrgestelle passen. Auch die Panzerung des Panzers sollte stärker sein als alles was bis zu dieser Zeit gebaut wurde. Henschel und Porsche entwickelten je ein völlig neues Fahrgestell. Diese Konstruktionen ähnelten etwas dem Panzer IV, alleine schon wegen der fast senkrechten Bugplatte.
Der Entwurf von Porsche wurde wegen unbrauchbarkeit des Fahrwerkes abgelehnt (sie wurden aber weiter verwendet für den "Elefant"). Somit erhielt Henschel den Produktionsauftrag. Im August 1942 lief die Serienproduktion an.

Die Konstruktion:

Die Panzerwände stehen senkrecht und sind nicht verzahnt. Die Gummibereifung an den Laufrollen war neuartig, mit Drahteinlagen. Leider hatten diese aber nur eine geringe Lebensdauer und musste von der Besatzung oft aus- und eingebaut werden, was bei einem Stachellaufwerk sehr kompliziert ist.
Generell hat es während der Produktion keine Versuche gegeben Laufwerk und Kraftübertragung zu verbessern. Ein paar Veränderungen wurden zu der Zeit eingeführt, als die Ausführung E von der späteren Ausführung H abgelöst wurde. Die Veränderungen waren ein besserer Schutz auf dem Turmdach mit einer geänderten Kuppel und einer Halterung für ein Fliegerbeschuß MG. Genauso wurden die anfälligen Gummireifen an den Laufrollen gegen komplette Stahllaufrollen ausgetauscht.

Die Lackierung / Tarnung:

Bis 1943 wurden die Panzer in deutschem Grau, bzw. für den Einsatz in Afrika in dunkelgelb lackiert. Einige Einheiten lackierten die Panzer nach Erhalt um, in den Tarnfarben rot-braun und dunkelgrün. Es gab aber keine festen Vorschriften bezüglich des Tarnchemas. Nach 1943 wurden die Panzer nur noch dunkelgelb grundiert und ausgeliefert. Im Winter wurde über den Tarnanstrich meistens eine weiße Kalkfarbe aufgebracht.

Zimmerit:

Von der Chemische Werke Zimmer AG wurde die Paste Zimmerit entwickelt. Zimmerit war ein vorwiegend von der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg verwendetes Putzmaterial zur Beschichtung von Panzern zum Schutz gegen magnetische Haftminen. Es handelt sich um eine betonartige Paste die auf den Panzer mittels Zahnspachtel in lamellenartigem Muster aufgetragen wurde und dort aushärtete. Im September 1944 kam das Gerücht auf, dass der Zimmeritbelag durch Geschosseinwirkung in Brand geraten könnte. Dadurch wurde die Anbringung von Zimmerit beendet. Dieses Gerücht konnte durch Tests wiederlegt werden, aber dennoch kam Zimmerit bis zum Kriegsende nicht mehr zum Einsatz.

Technische Daten

Bewaffnung: 88 mm Kanone Kaliber 56 & MG 34/42
Motor: 12 Zylinder Maybach Motor (HL210-P45) mit 23 Liter Hubraum und 650 PS Leistung
Kraftstoffvorrat: 540 Liter
Fahrleistung / Geschwindigkeit: 38 km/h
Reichweite: 195 km auf der Straße und 110 km im Gelände
Besatzung: 5 Mann
Gewicht: 57 to

Mein Modell

Bei meinem Modell handelt es sich um ein Tamiya RC Full Option Modell (56010). Es ist ein fast reines Baukasten Modell und wurde nach dem Original Tamiya Bauplan gebaut. Die einzigste Ausnahme ist, dass ich die Luke vom Fahrer und Funker umgebaut habe, so dass man diese öffnen kann. Ansonsten wurde auf weitere Zurüst- bzw. Tuningteile verzichtet.

Die Funktionen des Modells:

Jede Kette wird von einer seperaten Motorgetriebeeinheit angetrieben. Gesteuert wird diese über eine DMD Steuereinheit. Somit ist ein realistisches Fahrverhalten (vorwärts, rückwärts und drehen auf der Stelle durch ein Gegenlaufen der Ketten) möglich.

Der Turm läßt sich drehen und die Kanone heben und senken. Die Schußsimulation erfolgt durch einen Blitz, dabei macht das Kanonenrohr einen Rückstoß. Das Bug MG wird ebenfalls durch ein blitzen simuliert. Zu dem wird von dem Modell der folgende Sound wieder gegeben: Anlassen des Motors, Motordrehzahl Geschwindigkeitsabhängig, Hydraulik beim Turm drehen bzw. Kanonenrohr heben und senken, Schußsimulation und MG-Feuer. Gesteuert werden diese Zusatzfunktionen durch eine DMD Multifunktionseinheit. Diese Einheit macht es möglich, dass man das Modell trotz der vielen Funktionen mit einer Vierkanal Fernsteuerung bedienen kann.

Als Fernsteuerung benutze ich die Graupner X-412.

Vorbild des Modells:

Das Modell wurde dem Tiger I mit der Turmnummer 332 der schweren Panzerabteilung 503 (Feldherrenhalle) nachgebaut, wie er im Herbst 1943 in Snamenka (Rußland) im Einsatz war. Der Panzer hatte zu dieser Zeit keine Zimmeritbeschichtung.

Modell Daten

Modell-Hersteller: Tamiya
Maßstab: 1:16
Länge: 53,0 cm
Breite: 23,5 cm
Gewicht:
(Fahrbereit mit Akku und Kunststoff Ketten)
3873 g

Bilder von meinem Modell

Die Seitenansicht

 
 

Der Kommandant

Tiger I Walk Around

VW Kübelwagen und Tiger I

Im Hintergrund ein T-34

Originalfotos

festgefahren im Schlamm
 

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