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SdKfz 182 "Tiger II" (Königstiger)

Auf dieser Seite will ich Euch die folgenden Modelle vorstellen:

Deutschen
Panzerkampfwagen VI "Tiger II" (Sd.Kfz.182) "Königstiger"

Über den Königstiger

Zum Einsatz kam der Königstiger erst ein Jahr vor Kriegsende. Die erste Einheit die den Königstiger im großen Stil einsetzte war die schwere Panzerabteilung 503, die im Juni 1944 an der Ostfront neu formiert wurde. Sie erhielt überwiegend Königstiger mit Porscheturm. Durch die Landung der Alliierten wurde die schwere Panzerabteilung 503 im Juli 1944 in die Normandie abkommandiert. Der Königstiger stellte bei den Alliierten Streitkräften bis zu der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht eine enorme Bedrohung dar.

Der Tiger II stellte gegenüber dem Tiger I eine Weiterentwicklung dar. Er hatte aber nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. So war zum Beispiel sein schweres Gewicht von 70 to ein großer Nachteil beim überfahren von Brücken, auch seine lange Kanone war bei der Bewegung in Waldstücken hinderlich.

Die Entwicklung:

Obwohl der Tiger I erst seit dem August 1942 in der Serienproduktion war beschloss man im Januar 1943 die Entwicklung eines Nachfolgers, den Königstiger. Dieser sollte stärker gepanzert sein und eine Kanone mit noch größerer Durchschlagskraft besitzen. Die Konstruktion und die Entwicklung wurden wieder von den Werken Porsche und Henschel vorangetrieben. Das Chassis war weitgehend gleich, die Unterschiede bei den Porsche und Henschel Panzern bestanden lediglich am Turm. Letztendlich hatte wieder Henschel die Nase vorne, da bei der Herstellung des Porsche Turms verschiedene Schwierigkeiten auftraten. Zu dem bestand die Gefahr, das feindliche Granaten, die den Turm unten trafen, abprallten und so relativ leicht das Vorderteil des Rumpfes durchschlagen konnten. Der Henschel Turm besaß eine stärkere Panzerung (180 mm) und hatte eine mehr Senkrechte Turmform, wodurch das Problem beseitigt wurde. Nur die ersten 50 Königtstiger wurden mit den bereits in Produktion befindlichen Porsche Türmen ausgestattet.
Im November 1943 erschien der erste Prototyp. Mit der Serienproduktion begann man erst ein Jahr nach der Zustimmung. Die anfängliche Produktion lag bei 5-6 Panzern im Monat und verzeichnete 15 Panzer im Mai 1944. Bereits im September 1944 lag die Produktion bei 94 Panzern im Monat, wobei das Produktionsziel von 80 Panzern übertroffen wurde. Durch kriegsbedingte Schäden an den Fertigungseinrichtungen wurde die Produktion drastisch heruntergefahren. Von dem Produktionsbeginn bis zum März 1945 wurde eine Gesamtzahl von 492 Königstigern gebaut.

Die Konstruktion:

Der Tiger II hatte im Frontbereich eine Panzerung von 150 mm und an den Seiten 80 mm. Im Vergleich zum Tiger I der im Frontbereich nur 100 mm und an den Seiten 80 mm Panzerung aufwies. Zu dem hatte der Tiger II eine schräge Front, wie beim Panther und T-34. Das hatte den Vorteil, das feindliche Granaten daran abprallten, was auch ein großer Vorteil gegenüber dem Tiger I mit seiner senkrechten Front war.

Als Bewaffnung hatte der Tiger II eine 88 mm Kanone mit dem Kaliber 71, während der Tiger I nur eine 88 mm Kanone mit dem Kaliber hatte.

Als Motor diente ein Maybach HL230-P30 Benzinmotor mit 23.000 ccm Hubraum und 700 PS Leistung. Diese Leistung wurde über ein OG40-12-16 Maybach Getriebe (8 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge) auf die Antriebswellen übertragen.

Die Lackierung / Tarnung:

Die Panzer wurden nur noch dunkelgelb grundiert ausgeliefert und das Tarnchema wurde je nach den Einsatzgebieten von den Einheiten selbst aufgebracht.

Zimmerit:

Von der Chemische Werke Zimmer AG wurde die Paste Zimmerit entwickelt. Zimmerit war ein vorwiegend von der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg verwendetes Putzmaterial zur Beschichtung von Panzern zum Schutz gegen magnetische Haftminen. Es handelt sich um eine betonartige Paste die auf den Panzer mittels Zahnspachtel in lamellenartigem Muster aufgetragen wurde und dort aushärtete. Im September 1944 kam das Gerücht auf, dass der Zimmeritbelag durch Geschosseinwirkung in Brand geraten könnte. Dadurch wurde die Anbringung von Zimmerit beendet. Dieses Gerücht konnte durch Tests wiederlegt werden, aber dennoch kam Zimmerit bis zum Kriegsende nicht mehr zum Einsatz.

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