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VW Kübelwagen

Bei den Modellen, die ich hier vorstelle handelt es sich um den:

Deutschen VW Kübelwagen (PKW K1 Typ 82)

Technische Daten

Motor: 4 Zylinder Boxermotor mit 985 ccm Hubraum und 23,5 bzw. 24,5 PS Leistung bei 3000 U/min
Fahrleistung / Geschwindigkeit 80 km/h

Geschichte zum Kübelwagen

Der Kübelwagen:

Bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurden mehr als 50.000 Kübelwagen gebaut, bezieht man die abgeleiteten Modelle wie zum Beispiel ein Sanitätsfahrzeug, ein Schienenfahrzeug das mit Spurkränzen ausgestattet war oder auch den von Porsche entwickelten Schwimmwagen Typ 128 mit ein.
Der Kübelwagen Typ 82 wurde bald zum dem herausragenden Erkennungszeichen der Wehrmacht. Er war zuverlässig und vielseitig verwendbar. Seine stabile Konstruktion, sein leichtes Gewicht und seine überragende Zugkraft machten ihn nicht nur bei der Wehrmacht in den verschiedenen Dienstgraden zu einem sehr beliebten Fahrzeug. Selbst die von den Alliierten erbeuteten Kübelwagen waren sehr begehrte Fahrzeuge.

Die Entwicklung:

Bei der Eröffnungsrede auf der Berliner Automobilausstellung (1933) gab Adolf Hitler bekannt, dass bald in jeder Garage ein solcher "Volkswagen" stehen sollte. Mit der Planung und der Konstruktion wurde Ferdinand Porsche beauftragt. Wichtigste Kriterien bei dieser Konstruktion sollte die Einfachheit und die Kosteneinsparung sein. Die ersten Prototypen wurden 1936 fertiggestellt, und die Produktion sollte im darauf folgenden Jahr beginnen. Leider gelangte niemals der "Volkswagen" in die Hände der Bevölkerung, da sich mittlerweile die Wehrmacht für eine abgewandelte Militärversion dieses "Volkswagens" interessierte. Im November 1938 hatte Porsche einen Prototypen des Kübelwagens Typ 62 fertiggestellt. Leider erwies sich dieses Fahrzeug als Gelände untauglich. Das Fahrzeug bekam daraufhin 50 mm mehr Bodenfreiheit und eine veränderte Getriebeübersetzung. Dieses verbesserte Fahrzeug bekam die Bezeichnung Typ 82 und ging 1940 in der Volkswagenfabrik Wolfsburg in Serie. Bis zum Ende des Jahres 1940 wurden bereits 1.000 Fahrzeuge hergestellt und bereits im Jahre 1943 rollten schon über 20.000 Autos vom Band.

Die Konstruktion und Motorisierung:


Die Konstruktion des Kübelwagens war sehr einfach gehalten. Das Fahrgestell bestand aus einem halbrunden Rückgrat, an das sich die Vorder- und Hinterachse anschlossen. Ein, zur Erhöhng der Steifigkeit gerippter, tiefgezogener Stahlblechboden bildete darüber hinaus die Grundplatte für den Aufbau. Alle Räder waren unabhängig voneinander gefedert und anstelle der üblichen Blattfeder wurden Torsionsstäbe verwendet. Die Karosserie bestand aus leichten dünnen Blechstanzteilen. Der Kübelwagen hatte gerade mal ein Gewicht von 700 kg und dennoch eine sehr gute Geländegängigkeit. Der Innenraum hatte Platz für vier volll ausgerüstete Soldaten und eine Halterung für die Unterbringung von Gewehren. Die meisten Kübelwagen waren mit Heckantrieb ausgestattet und besaßen einen Vierzylinder-Boxermotor mit Luftkühlung. Er hatte einen Hubraum von 985 ccm und eine Leistung von 23,5 PS bei 3.000 Umdrehungen pro Minute, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h sorgte. Dieser zuverlässige Motor war sehr leicht zu warten und bekam im Jahr 1943 eine Leistungssteigerung auf 24,5 PS.

Lackierung und Tarnung:

Von 1935 bis ins Frühjahr 1943 wurden Waffen und Fahrzeuge der deutschen Wehrmacht in Panzergrau lackiert, so auch der VW Kübelwagen. Ab 1943 wurden sie werksseitig nur noch in dunkelgelb lackiert. Nach und nach lackierten dann die verschiedenen Einheiten die Fahrzeuge in Tarnfarben um. Das geschah meistens durch die Anbringung der Farben dunkelgrün und rotbraun. Eine feste Vorschrift bezüglich des Tarnschema gab es nicht. Im Winter wurde oftmals eine mattweiße Farbe einfach nur über den Tarnanstrich lackiert.

Meine Modelle:

Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um Tamiya RC Modelle (56012), die mit der Original Tamiya Fernsteuerung ausgestattet sind. Die beiden Modelle sind gleich ausgestattet und unterscheiden sich nur durch die unterschiedlichen Lackierungen und ein paar Details. Eines meiner Modelle ist, wie man unschwer auf den untenstehenden Bildern erkennen kann, noch im Bau.

Variante I - "Rußland 1943/44"

Dieses Modell wurde einem VW Kübelwagen der 24. Panzer-Division nachgebaut wie er 1943 - 1944 in Rußland im Einsatz war.

Modell Daten

Hersteller: Tamiya
Maßstab: 1:16
Länge: 24,5 cm
Breite: 10,0 cm
Gewicht:
(ohne Batterien, mit zwei Mann Besatzung)
396 g

Modellansicht von oben

Modellansicht von der Seite

 
 

Innenansicht

Beifahrer und Fahrer in Nahaufnahme

Kübelwagen Walk Around

Variante II - "Europa 1944/45"

Hier nun mein zweites Modell, es befindet sich noch im Bau. Dieses Modell wird einem Kübelwagen nachgebaut wie er 1944/45 in Europa im Einsatz war.

Modell Daten

Hersteller: Tamiya
Maßstab: 1:16
Länge: 24,5 cm
Breite: 10,0 cm
Gewicht:
 

Modellansicht von oben

Modellansicht von der Seite

Draufsicht

Das Modell von unten Der Fahrer
Das Modell ohne Karosserie Die Empfängereinheit Die Lenkeinheit

Beide Modelle zusammen

 
 

Originalfotos

Die nachfolgenden Originalfotos habe ich auf der Modellbauausstellung in Wilnsdorf am 06.05.2007 gemacht. Es handelt sich hierbei um einen wunderschönen restaurierten Kübelwagen von den Oldtimerfreunden Weitefeld mehr Infos auch unter www.oldtimerfreunde-weitefeld.de .

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