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Die Kommandantur

Die Kommandantur

Das Diorama was ich hier präsentiere nenne ich "Die Kommandantur" .

Es handelt sich um ein kleines Einzel-Diorama was in erster Linie dazu gedacht ist seinen Platz auf meinem großen Diorama "Der letzte Brückenkopf" zu bekommen.


Zum historischen Hintergrund: Eine ausgebrannte und zerbombte Kommandantur zur Zeit des 2. Weltkriegs. Während auf der einen Seite ein Funker seinem Major die neusten Befehle zukommen läßt pausieren auf der anderen Seite ein paar Landser und nehmen ihr Essen zu sich. Im Obergeschoss haben weitere Soldaten Stellung bezogen und sichern das Gebäude gegen die vorrückenden Allierten ab.


Anmerkung: Ein Teil der Figuren sind von 21th Century Soldier im Maßstab 1:18 und dienen zur Auflockerung. Stück für Stück werden diese gegen etwas besser passende Figuren ausgetauscht.
Auch werden immer nach und nach so kleine Details wie Munitionskisten, Waffen usw. noch angebracht.

Die Grundplatte für dieses Diorama ist aus 4 mm starkem Sperrholz und die Gebäudeteile sind von mir aus Keramin selber gegossen. Da ich über den Silikonformenbau und das Gießen mit Keramin auf meiner Homepage schon berichtet habe erspare ich mir das in diesem Bericht. Für diejenigen die das noch nicht gelesen habe schaut mal H I E R und
H I E R nach. Die Gebäudeteile wurden mit Sekundenkleber auf der Grundplatte an der entsprechenden Stelle festgeklebt. Zur Verstärkung habe ich von hinten noch Holzleisten (20 x 20 mm) mit UHU-Por angeklebt. Auf diese Holzleisten wurde dann auch der Holzboden im Erdgeschoss aus 10,0 x 0,5 mm Leisten mit Ponal Holzleim geklebt. Um später den Holzboden für das Obergeschoss anzubringen habe ich in entsprechender Höhe kleine Holzleisten von 5 x 5 mm mit UHU-Por angeklebt. Die in folgenden Bild mit gelb eingerahmte Gipsgrundplatte stammt von der Figur "The lunch soldier´s" von Royal Model die ich mir extra für dieses Diorama gekauft habe.

Das Ziegelmauerwerk wurde mit einer Mischung aus den Tamiya Acryl Farben XF-7 flat red und XF-9 hull red angemalt.

Ein späteres Washing in einem dunklen Grau läßt die Fugen des Ziegelmauerwerk schön zur Gelltung kommen und altert gleichzeitig die Ziegelwand.
Diese Methode wurde aus einem Gemisch von den Ölfarben schwarz und weiß angerührt welche sehr stark mit Terpentin Ersatz verdünnt wurden.
Anmerkung: Dieses Gemisch habe ich mir wie meine ganzen anderen Ölfarben im Vorfeld angerührt und in kleine Tropffläschen abgefüllt.

Nach dem Anstrisch mit den Tamiya Acryl Farben Nach dem Washing mit dem Ölfarben-Gemisch

Der Sockel des Gebäudes wurde mit Tamiya Acryl Farbe XF-53 neutral grey angemalt und bekam später ein Washing mit hellgrauer und schwarzer Ölfarbe.

Die Tür- und Fensterrahmen wurden mit TamiyaAcryl Farbe XF-57 biff angemalt.

Die Wappen am Haus, die Treppen und die Gehwegplatten wurden mit Tamiya Acryl Farbe XF-20 medium grey angemalt und bekamen später ein Washing mit schwarzer Ölfarbe.

Aus einem Gemisch von 2:1 Wasser und Ponal und der Zugabe von Vogelsand habe ich die Schutt- und Geröllhaufen gemacht. In diese Haufen wurden im feuchten Zustand hier und da noch kleine Tonziegel aus meinem Fundus sowie kurze Stücke von den 5 x 5 mm Holzleisten eingedrückt. (Leider gibt es davon keine Bilder).

Diese Schutthaufen habe ich dann mit stark verdünnter grauer und brauner Ölfarbe angemalt. Stellenweise kam noch Tamiya Acryl Farbe XF-52 flat earth im Trockenmalverfahren darüber.

--Innen im Gebäude habe ich dann Tapete mit UHU flinke Flasche angeklebt. Diese Tapete ist über den Puppenhausbedarf zu bekommen oder man versucht sich aus dem Internet was auszudrucken.
--Da es sich um eine Notdürftige Tür handeln soll, wurde diese einfach aus 2 mm Balsaholz ausgeschitten und mit kleinen Schanieren an der Wand angeklebt.
--Den Holzboden habe ich mit den Acryl Farben UA 409 dark brown und UA 715 wood warm light shade von Lifecolor angemalt. Nach dem antrocknen der Farbe wurde der Boden mit der Lifecolorverdünnung abgewaschen um den Efekt von einem stark abgenutzten Boden zu bekommen.
--Mit schwarzer Pastellkreide wurden die Brandstellen am Boden und an den Hauswänden dargestellt.
--Zum Schluß wurden die noch offenen Stellen um die Treppen auf der Grundplatte mit dem Grasmaster von Noch eingerünt.

Anmerkung: Leider gibt es von diesen einzelnen Bauschritten keine Bilder, sondern nur das Gesamtergebnis wie auf den folgenden Bildern!

Im nächsten Bauabschnitt habe ich mit dem Obergeschoss begonnen. Als erstes wurde der Boden aus 10 x 1 mm Holzleisten mit Holzleim auf die bereits angebrachten 5 x 5 mm Holzleisten aufgeklebt.

Der Holzboden wurde dann genau wie im Erdgeschoss mit den Acryl Farben UA 409 dark brown und UA 715 wood warm light shade von Lifecolor angemalt. Nach dem Antrocknen der Farbe wurde der Boden mit der Lifecolorverdünnung abgewaschen um den Efekt von einem stark abgenutzten Boden zu bekommen.
Anschliesend habe ich auch dort wieder Tapete mit UHU flinker Flasche angebracht.

--Die Fensterkreuze habe ich aus kleinen Holzleisten (5 x 2,5 mm) gebaut.
--Auch im Obergeschoss wurden wieder Schutthaufen aus dem Gemisch von Ponal, Wasser und Vogelsand aufgebracht und mit den entsprechenden Farben gealtert.
--Um die Brandstellen wieder dazustellen kam wieder schwarze Pastellkreide zum Einsatz.

Den Vorhang für die zweite Tür habe ich mir aus einem alten weisen Stoff gemacht, einfach von beiden im Tarnanstrich angemalt und fertig. Zum guten Schluß wurden noch ein paar selbstausgedruckte Propaganda Plakate angebracht und die bereits vorhandenen Figuren eingeklebt.

Anmerkung: Da meine Kommandantur keiner direkten Sonneneinstahlung und nicht für den Außeneinsatz genommen wird, habe ich auf eine Schutzschicht mit Klarlack erstmal verzichtet, da ich Angst habe das sich die Farben zu stark verändern.

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